Faschingsprinz im Pech: Am Wochenende ist unserem Fidelius Martin Hofer zum ersten Mal in dieser Saison die Narrenkappe geklaut worden. Die Täter bzw. die Täterinnen waren rasch ausgeforscht . . .

Einen schönen Mann kann nichts entstellen: Fidelius Martin Hofer musste kurzfristig zu einer anderen Kopfbedeckung greifen
Die Entführung der Kopfbedeckung ging auf das Konto der Showtanzgruppe unserer Gilde. Als Lösegeld hat sie von Martin die Unterzeichnung eines Vertrages gefordert. In diesem verpflichtet sich der Prinz, die Mädels zu einem Besuch des Hochseilgarten auf dem Naßfeld einzuladen – inklusive Essen und Getränke.
“Zum Glück bin ich schwindelfrei”, lacht Martin, der das Papier natürlich sofort unterzeichnet hat. Sein Zepter ist ihm übrigens auch schon einmal abhanden gekommen, dann aber wie von Geisterhand ohne Lösegeldforderung wieder aufgetaucht. “Das war wohl ein Schuss vor den Bug”, mutmaßt der Prinz.
Das Entwenden von Kappe und/oder Zepter ist ein in Insider-Kreisen gerne gepflegter Brauch, der immer wieder für Aufregung sorgt. Eine Ausnahme hat heuer das erste Sitzungswochenende dargestellt: Damit sich Prinz und Prinzessin gut einleben können (schließlich müssen sie ja auch als Moderatoren durch das Programm der Sitzung führen), galt ein von Kanzler Walter Rudka hochstpersönlich verhängtes Entführungsverbot! Und weil die Faschingsgilde die Faschingsgilde ist, hat man dafür (hinter vorgehaltener Hand) sofort einen Spitznamen gefunden: Welpenschutz.

Bei der Vertragsunterzeichnung mit den Enführerinnen